Ich versuche fortlaufend die Kontaktaufnahme zu meiner Kanzlei leichter und angenehmer zu gestalten. Dies bedeutet, dass es in naher Zukunft möglich sein soll, die Rechtsberatung der Kanzlei Lanzinger (fast) orts- und zweitunabhängig in Anspruch zu nehmen. Bereits eingerichtet sind daher die Beratungsprodukte und die Möglichkeit der Besprechung über Videokonferenz. Beides soll auch nachdem COVID kein Thema mehr ist dauerhaft so bleiben.

 

Heute möchte ich Ihnen ein weiteres Tool zur Kontaktaufnahme vorstellen: BODO. Dabei handelt es sich nicht nur um den zweiten Vornahmen, den ich fast bekommen hätte, sondern um den Namen für meinen Kanzlei-ChatBot. Wenn Sie auf die Startseite der Kanzlei Lanzinger surfen, finden Sie den ChatBot direkt dort. Zwar können keine direkten Fragen gestellt werden, aber Sie können sich rasch über meine Spezialgebiete, Öffnungszeiten und andere wichtige Dinge meiner Kanzlei informiere. BODO befindet sich derzeit gewissermaßen ‚im Training‘ und soll auch noch weiter ausgebaut werden.

Wie in den letzten Tag angekündigt bietet die Kanzlei Lanzinger eine wichtige Neuerung: nicht nur aufgrund des Lockdown sondern auch für die Zukunft ist es ab sofort möglich, Besprechungen auch per Videocall durchzuführen.

Egal ob Sie ein Beratungsprodukt in Anspruch nehmen möchten oder bereits MandantIn sind und nicht extra anreisen möchten, Sie haben die Option Ihre Besprechung online zu halten.

Möglich ist dies durch die Plattform Eyeson. Diese genügt nicht nur den rechtlichen Vorschriften sondern benötigt für Sie auch weder einen Account noch eine separate Software.

Wenn Sie eine Besprechung in Form eines Videocalls machen möchten, geben Sie dies einfach bei der Terminvereinbarung bekannt. Ihnen wird dann vor dem Termin ein Link zugesandt, den Sie nutzen, um mit der Kanzlei über die Plattform in Kontakt zu treten.

Als RechtsanwältIn hat man sehr viel mit Texten zu tun. Nicht nur Gesetzestexte, sondern es ist auch notwendig, bei vielen Gelegenheiten Notizen zu machen. Ich bin derzeit noch nicht beim ‚voll-elektronischen‘ Akt angelangt, also dass ich in meiner Kanzlei kein Papier mehr verwenden würde. Aber ich versuche zumindest den Papierverbrauch einzuschränken, wo immer es möglich ist.

Ein wesentlicher Punkt ist dabei der Notizblock, wo ich seit einiger Zeit auf ReMarkable umgestiegen bin. Dabei handelt es sich um ein eInk-Tablet, vergleichbar mit einem eBook-Reader. Allerdings kann ich auf dem ReMarkable nicht nur PDF und eBooks lesen, sondern diese auch mit Notizen versehen und selbst Notizen erstellen. Mit den korrespondieren Apps auf Smartphone und Computer ist es mir dann möglich die Notizen auszulesen und abzuspeichern. Es wäre sogar möglich, meine handschriftlichen Notizen in Maschinenschrift umzuwandeln, was aber bei meinem Schriftbild nicht ganz so gut funktioniert.

Das Schreibgefühl ist jedenfalls sehr gut und ich habe durch das ReMarkable letztlich einen Notizblock, der viel speichern kann und trotzdem immer das gleiche Gewicht hat. Zwei Nachteile gibt es allerdings: einmal muss man, wie bei jedem Gerät, darauf achten, dass das ReMarkable aufgeladen ist, das kann bei einem Notizblock nicht passieren. Und – zweitens – die (nachfüllbaren) Minen des beigefügten Stiftes nutzen sich relativ schnell ab. Praktisch ist dabei immerhin, dass der Stift auch Stauraum für eine Ersatzmine bietet.

Alles in Allem bin ich aber recht zufrieden und haben mir daher auch gleich mal die angekündigte Version 2 des ReMarkable vorbestellt.