‚Tausend Jahre sind ein Tag‘, lautet ein Teil des Titelliedes der Serie ‚Es war einmal … der Mensch‚. Als Kind habe ich diese Serie geliebt und daher auch – in Anlehnung daran – den Titel dieses Beitrages gewählt. Denn es sind mit dem heutigen 3.7.2027 ein Tag und zehn Jahre vergangen, seit ich mich als Rechtsanwalt selbständig gemacht und meine eigene Kanzlei eröffnet habe.

Seitdem ist doch einiges passiert. Das Beitragsbild ist dabei übrigens Absicht, da es aus der Zeit meiner Anfänge stammt. Seither habe ich nicht nur einige Male mein Tätigkeitsgebiet neu gedacht (vom Verkehrsunfall hin zur Strafverteidigung im Suchtmittelrecht), sondern auch Projekte mitgemacht und realisiert, seien es jetzt die Nerds of Law, die LawBusters (Website wird gerade überarbeitet) oder NetzBeweis. Ich habe Fortbildungen und Ausbildungen (zuletzt Mediation) absolviert und unterrichte selbst regelmäßig.

Ich habe tolle Menschen kennengelernt und möchte mit den Kollegen Matthias Bonelli, Michael Rohr, Katharina Bisset, Sonja Fasthuber und Robert Rieger nur einige nennen.

 

Als ich damals, in der ersten Woche der Selbständigkeit, das erste Mal am Donnerstag (von meiner Mutter) angerufen wurde und deutlich weniger Arbeit hatte als jetzt, war ich nicht ganz davon überzeugt, den richtigen Schritt gemacht zu haben. Jetzt und nach all dieser Zeit und diesen Erfahrungen später, habe ich keinen Zweifel mehr daran, dass ich hier – als Strafverteidiger und mit eigener Kanzlei – genau an jenem Punkt in Raum und Zeit bin, an dem ich sein soll.

 

Es bleibt mir daher noch – an Familie, Freunde, Kollegen und Mandanten – ein großes DANKE für die letzten zehn Jahre zu sagen und ich hoffe, dass noch viele Jahrzehnte folgen werden.

Ich darf einen lieben Freund und exzellenten Juristen nunmehr auch in der Kanzlei begrüßen!

Ass.-Prof. Dr. Marlon Possard ist jetzt in meiner Kanzlei als Konsulent tätig, um nicht nur wissenschaftlich zusammenzuarbeiten, sondern mir auch immer wieder neue Einblicke in die Lehre zu geben.

Außerdem ist Marlon ein guter Freund und Unterstützer der LawBusters, der nicht nur bereits im Podcast war, sondern wo wir auch bei einer Buchpräsentation auftreten durften.

Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit und darf auch gleich auf die neu erstellte Sub-Website hinweisen.

Informationen zu Marlon Possard finden Sie übrigens auch unter seiner Website und seinem Blog RECHT.ETHISCH

 

Ich geben es offen zu, meine Lieblingsfarbe ist Schwarz und in anderer Kleidung werden Sie mich weder beruflich noch privat oft antreffen. Und insbesondere bei Gericht achte ich für mich auf eine entsprechendes Auftreten, nicht nur damit Sie sich professionell vertreten fühlen sondern auch, weil dies einfach meine Arbeitskleidung ist.

 

Wir sehen uns also … back in Black!

Unlängst wurde ich im Drachentöter-Podcast zu meinen Hobbies interviewed: https://www.drachentoeter.at/76-rechtsanwalt-mag-michael-lanzinger und wie sich diese überhaupt mit meiner Arbeit vereinbaren lassen.

 

Dem folgend möchte ich diesen Blog-Beitrag nutzen, um Ihnen ein paar Dinge über mich zu erzählen, damit Sie mich besser kennenlernen:

 

Geburtstag: 21.9.1982

Sternzeichen: Jungfrau

Verheiratet, keine Kinder (auch keine geplant)

Lieblingsfarbe: schwarz

Lieblingsessen: ich bin nicht sehr wählerisch, aber ich denke Sushi. Nur Obst mag ich nicht

Hobbies: vor allem Pen-&-Paper-RPG, siehe dazu auch die genannte Podcast-Folge

Lieblings-TV-Serie: Firefly

Lieblings-Film: Dark City und eXistenZ liefern sich hier ein hartes Rennen

Lieblings-Autor: H.P. Lovecraft

Lieblings-Buch: Der Wüstenplanet

Lieblings-Genre: Star Trek (obwohl ich natürlich ein Lichtschwert habe) und Dr. Who

Lieblings-Musikrichtung: Symphonic Metal

Lieblings-Band: Nightwish (in der Besetzung mit Tarja Turunen)

Apple-User

 

Das Bild zum Post ist übrigens eine Apple-Werbeanzeige, die ich einmal von meinen Eltern geschenkt bekommen habe und die in meinem Büro hängt

 

Es ist soweit, die Kanzlei Lanzinger zieht in neue Räumlichkeiten um und ist daher ab Montag dem 3.7.2023 wieder geöffnet.

Sie finden uns dann in der Pfarrgasse 24 (2. Stock) in 4600 Wels.

 

Was diese Kartons in meinem Büro zu suchen haben? Und was wohl das DUNE-Zitat besagt?

Ganz einfach: ich und meine Kollegen ziehen um und zwar in den zweiten Stock der Pfarrgasse 25 in 4600 Wels. Sie finden uns dort in der gewohnten Art und Weise ab dem 1. Juli 2023.

… ach ja, und meine Website wird auch bald in vollkommen neuer Form erstrahlen, mit neuen Funktionen und einem neuen Logo

Als Rechtsanwalt hat man fast konstant eine Sache zu wenig: ZEIT. Deswegen bin ich schon seit Beginn an immer wieder damit befasst, meine Arbeitszeit möglichst effizient zu nutzen, damit ich die meist große Anzahl an Akten und Aufgaben pro Tag gut meistern kann.

Im Laufe der Zeit habe ich mir daher angewöhnt, mit Wiedervorlagen (sog. Kalendierungen) aber auch mit To-Do-Listen zu arbeiten. Das mittlerweile sowohl in der Arbeit als auch – teilweise – privat. Neben den diversen digitalen Lösungen, die ich verwende habe ich mir bereits vor einiger Zeit – einfach weil es mich interessiert hat – über Kickstarter das Analog-System von Ugmonk zugelegt.

Allerdings verwende ich es aktiv erst seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden. Wie der Name schon sagt funktioniert das Prinzip vollkommen analog, also mit Hilfe einer Art von Karteikarte, auf die man pro Tag 10 Aufgaben, die man erledigen möchte, schreibt. Pro Aufgabe kann man dann noch vermerken, ob sie gerade ‚in der Mache ist‘ oder erledigt. Am Ende des Tages (oder bei mir meist in der Früh des nächsten Tages) werden die nicht (vollständig) erledigten Tasks auf eine neue Karte übertragen. Auf der ‚alten‘ Karte kann man dann noch mittels einem Drei-Punkte-System bewerten, wie produktiv man war, wenn man dies möchte. Die alten Karten können dann abgelegt werden.

Ich nutze das System derzeit so, dass ich jeden Tag versuche mir Aufgaben – aus der Vielzahl von Dingen die zu erledigen sind – zu definieren, welche ich an diesem Tag erledigen möchte. Gleichsam sehe ich aber gut, welche Tasks ich über mehrere Tage mit mir herumschleppe. Insgesamt ist es für mich eine interessante (zusätzliche) Methode, um Sachen erledigt zu bekommen.

Wie Sie in meinem Blog sehen, war der Sommer 2021 ‚gefüllt‘ mit Volontariaten und ich freue mich, dass es offenbar gefallen hat. Heute darf ich Ihnen Frau Marlene Bauer vorstellen, die dankenswerterweise über ihre Zeit in meiner Kanzlei geschrieben hat:

 

 Im Juni durfte ich ein Volontariat bei Herrn Mag. Lanzinger absolvieren. Nach 2 Semestern reiner Online-Lehre eine äußerst willkommene Abwechslung, sowie Chance die Welt der Juristerei, abseits von theoretischen Diskussionen an der Universität, in der Realität kennenzulernen. 

Mag. Lanzinger gewährte mir Einblick in zahlreiche Fälle, welche auch tiefgehend besprochen wurden, ich durfte Erstberatungen beiwohnen, mit Herrn Lanzinger Mandanten in der Justizanstalt besuchen und Gerichtsverhandlungen miterleben, in Zuge derer ich gesehen habe, dass zu dem Beruf des Anwalts so viel mehr als nur das bloße Know-How hinsichtlich der Gesetze gehört. 

Ebenso durfte ich hinter die Kulissen der Selbstständigkeit als Rechtsanwalt blicken, und der ein oder andere fachlich versierte Austausch über die mannigfaltige Welt der Filme und Serien hat die Tage wie im Flug vergehen lassen. 

Das Volontariat hat mir gezeigt wie vielfältig und bewegend insbesondere die Welt des Strafrechts ist und mich in meinem Wunsch bestätigt, in meinem zukünftigen Berufsleben im Strafrecht Fuß zu fassen. Ebenso halfen mir die ausführlichen Gespräche über die Fälle bei der Findung meines Diplomarbeitsthemas. 

Und wie sagt man so schön? Man sieht sich immer zweimal im Leben, vielleicht nimmt mich Mag. Lanzinger ja, sobald das Studium und Gerichtsjahr hinter mir liegen als Konzipientin bei sich auf. Es wäre mir eine Ehre! 

Ebenso möchte ich mich bei Mag. Hametner bedanken, durch den ich Einblicke ins Leben eines Rechtsanwaltsanwärters vermittelt und noch einige Tipps fürs Studium erhalten habe. 

 

Ich darf an dieser Stelle ebenfalls für die gute Zusammenarbeit bedanke und darf für das weitere Studium noch viel Erfolg wünschen.

Ich darf vorstellen: Frau Follrich, die in meiner Kanzlei vor Kurzem ein Volontariat absolviert hat. Ich bedanke mich, dass sie sich bereit erklärt hat dazu einige (okay, mehrere) Zeilen zu verfassen:

 

Mein Name ist Anna Magdalena Follrich und ich studiere Rechtswissenschaften an der Paris Lodron Universität Salzburg.

Um einen guten und detailreichen Einblick in die Praxis zu erhalten und Erfahrungen zu sammeln, absolvierte ich im Juli 2021 mit großer Begeisterung ein Volontariat in der Rechtsanwaltskanzlei von Herrn RA Mag. Lanzinger.

 

Gleich zu Beginn meines Praktikums erhielt ich eine umfassende Einführung von Herrn RA Mag. Lanzinger und seinem derzeitigen Rechtsanwaltsanwärter Mag. Hametner in den Tätigkeitsbereich eines Rechtsanwalts und Rechtsanwaltsanwärters. Ebenso wurden mir Einblicke in die Erwachsenenvertretungen ermöglicht und auf die Wichtigkeit des Kostenrechts und den RA-Handtarif hingewiesen.

 

Während meines Volontariates durfte ich Herrn RA Mag. Lanzinger bei allen Mandantengesprächen begleiten, mich in äußerst interessante Akte einlesen, die wir dann gemeinsam besprachen und rechtlich beurteilten, wofür sich Herr RA Mag. Lanzinger viel Zeit für mich nahm.

Außerdem war ich bei den Gerichtsverhandlungen und Akteneinsichtnahmen bei der Staatsanwaltschaft dabei und ganz besonders interessant waren die Besuche in diversen Justizanstalten.

Mein persönliches Highlight war die gemeinsame Vorbereitung einer Geschworenenverhandlung, für die ich sogar selbständig einige Recherchearbeiten durchführen durfte. Dadurch erhielt ich einen wunderbaren Einblick in das Tätigkeitsfeld und den Aufgabenbereich eines Anwalts mit Spezialisierung im Strafrecht.

 

Abschließend möchte ich mich bei Herrn RA Mag. Lanzinger und bei Herrn Mag. Hametner für die besonders freundliche Aufnahme in der Kanzlei bedanken. Mir wurden alle Arbeitsschritte genauestens erklärt, meine Fragen ausführlich beantwortet und durch die Expertise in der Rechtsanwaltskanzlei konnte ich wirklich sehr viel dazulernen und das Wissen in der Praxis angewandt sehen. Ganz besonders freute mich außerdem, dass Herr RA Mag. Lanzinger stets nach meiner persönlichen rechtlichen Beurteilung fragte und mich an allen Arbeitsschritten teilhaben ließ.

Ich bin Ihnen sehr dankbar für diese lehrreiche Zeit!

 

Ich kann an dieser Stelle nur ebenfalls für die gute Zusammenarbeit bedanke und darf für das weitere Studium noch viel Erfolg wünschen.

 

Kein neuer Mitarbeiter in der Kanzlei, aber jedenfalls eine Bereicherung! Gustav ist die neuestes Anschaffung von mir für meine Tätigkeit als Rechtsanwalt